Honigfee

Blütenpollen

Was ist Pollen?

Pollen braucht die Samenpflanze zur Fortpflanzung. Pollen sind Transportbehälter für das Erbgut einer Blütenpflanze. Ein Pollenkorn enthält einen halbierten Satz des Genoms einer Pflanze. Das Gegenstück liegt in der Samenanlage der Empfängerpflanze.

Bienen benötigen die Pollen, um sich und vor allem ihren Nachwuchs zu ernähren.
In Honig und Nektar stecken nur wenig Eiweiß und Aminosäuren, den Bedarf an diesen Stoffen decken die Bienen durch die Pollen ab.
Die Bienen transportieren den Pollen an den Hinterbeinen. Was nicht sofort verzehrt wird, wird in den Waben eingelagert. Diese Waben sind gut zu unterscheiden, da sie farbig sind. Um den pollen haltbar zu machen, wird er mit einer Schicht aus Speichel und Honig überdeckt.
Besonders im Frühling brauchen die Bienen den Pollen, denn er enthält das Eiweiß, dass zur Ei-Ablage wichtig ist.

Die Bedeutung für den Menschen

Es gibt Frischpollen und Pollenbrot.
Um an die Frischpollen zu gelangen kann der Imker eine Pollenfalle am Flugloch anbringen. Diese führt dazu, dass ein Teil der Bienen den Pollen von den Hinterbeinen abstreift.
Das Pollenbrot ist der von den Bienen eingelagerte und mit Honig und Speichel bereicherte Pollen, der durch die Lagerung Milchsäure gebildet hat.

Pollen enthält Eiweiße und Fette, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Das Besondere am Pollen sind die sekundären Pflanzenstoffe. Das sind vor allem auch die Pflanzenfarbstoffe aus der Pollenhülle. Sie hemmen das Bakterienwachstum.
Gerade für Vegetarier kann Pollen eine gute Nahrungsergänzung darstellen.
Er ist ein guter Vitamin B Lieferant und enthält wichtige Aminosäuren.
Wer allerdings an einer Pollenallergie leidet, sollte mit dem Verzehr von Pollen vorsichtig sein.